Langzeitblutdruckmessung

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Bei einer Langzeit-Blutdruckmessung wird der Blutdruck über einen Zeitraum von 
24 Stunden in regelmäßigen
, während der Nachtphase selteneren Intervallen gemessen und ein dabei Blutdruck-Profil erstellt. 
Dieses gibt sehr genaue Informationen über die Blutdruckwerte bei Tage und in der Nacht, die in ihrer Genauigkeit über die Einmalmessung in der Praxis oder zu Hause deutlich hinausgehen. 
Zur Messung wird am Oberarm eine Manschette angelegt und über einen Trageriemen ein leichtes, handliches Auswertungsgerät über den Oberkörper gehängt. 

Die Blutdruckmessung ist eine einfache und risikolose Untersuchung.

Vom Ergebnis der Messungen hängt es ab, ob eine Blutdruckmedikation erforderlich ist bzw. ob eine bestehende Medikation optimiert werden muss. 

Bei dauerhaft erhöhten Blutdruckwerten besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Gefässverengungen mit Spätfolgen wie z.B. Herzinfakt oder Schlaganfall. 

Der gemessene Blutdruck entspricht dem Druck in den arteriellen, das heisst sauerstoffführenden Blutgefäßen, die das Blut vom Herzen in den Körper transportieren. 
Dabei werden zwei Werte gemessen: der obere (systolische) Wert entpricht dem maximalen Wert, welcher am Ort der Blutdruckmanschette gemessen wird. 
Der untere (diastolische) Wert bezeichnet den niedrigsten Druck an dieser Stelle. 
Die Messung wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben.
Beide Werte sind von Bedeutung und sollen nicht über 140/90 mmHg liegen, idealerweise sogar bei 120/80 mmHg. 

 

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